Bauernkriegsmaschine

von Gebhard Sengmüller, in Zusammenarbeit mit Michael Blank

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"Bauernkriegsmaschine" ist eine medienarchäologische Versuchsanordnung, die die Geschichte des Salzburger Bauernkriegs von 1525/26 spekulativ neu schreibt: Was wäre gewesen, wenn die Aufständischen bereits über eine eigene, überlegene Medieninfrastruktur verfügt hätten? Die Installation rekonstruiert eine fiktive, aber technisch plausible Technologie der frühen Neuzeit, ein alternatives Kommunikationsmittel der Rebellion.

Bauernkriegsmaschine

Im Begleittext zu seinem Kunstwerk "The Edison Effect" (1993), schreibt Paul DeMarinis über die Erfindung des Phonographen: "Die Erfindung – oder vielmehr die Entdeckung – der Tonaufzeichnung und -wiedergabe durch Edison war für die ganze Welt ein Schock, auch für den Erfinder selbst. [...] Die Sprechmaschine war eine einfache mechanische Vorrichtung, die schon mehrere Jahrhunderte zuvor hätte gebaut werden können - rechtzeitig genug, um Bach und Mozart zu internationalem Ruhm zu verhelfen."

In Analogie zu dieser Überlegung entwickelt Bauernkriegsmaschine ein geheimes, elektrisches Nachrichtensystem des frühen 16. Jahrhunderts und zeigt dabei, wie sehr der Ausgang gesellschaftlicher Konflikte auch von der Verfügbarkeit von Informationstechnologie abhängt.

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Bauernkriegsmaschine wird von 9.Mai bis 31. Oktober 2026 im [Museum Schloss Ritzen] in Saalfelden gezeigt. Zur Eröffnung am 8. Mai um 19:00 gibt es einführende Worte von by Katja Mittendorfer-Oppolzer vom [Salzburg Museum]. Das Kunstwerk wurde vom Land Salzburg im Rahmen seiner [Simultan] Reihe in Auftrag gegeben.

[Einladungskarte (pdf)] [Wandtext (pdf)] [Programmheft (pdf)]

Bauernkriegsmaschine entstand in Zusammenarbeit mit [Michael Blank].

Auch bedanken möchte ich mich bei:






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